Sein wir mal ehrlich: Einen Blog regelmäßig mit guten Inhalten zu füttern ist harte Arbeit. Umso schlimmer, wenn die Besucher ausbleiben und man langsam die Motivation verliert. Das schlimmste was passieren kann: Man hört auf und die ganze Arbeit war umsonst. Um einen erfolgreichen Blog ins rollen zu bringen, muss man durchhalten! Es kann ein zwei Jahre dauern, bis der Knoten platzt und die Besucher plötzlich exponentiell ansteigen. Wenn man denn weiß, was man tut. Man kann natürlich ganz intuitiv bloggen und hoffen, dass man richtig liegt. Das ist für den Start auch völlig in Ordnung, um erstmal in die Routine rein zu kommen, regelmäßig neuen Blog-Artikel zu schreiben. Aber wenn das läuft, sollte man so wenig wie möglich dem Zufall überlassen.

Wie kann ich meine Blog Reichweite erhöhen?

Damit die Blog Besucherzahlen steigen, müssen natürlich mehr potentielle Leser auf deinen Blog aufmerksam werden. Du musst dir also überlegen, wie du die Aufmerksamkeit von potentiellen Lesern bekommen und auf deren Radar landen kannst. Welche Kanäle und Touch-Points du dafür nutzen kannst. Davon gibt es viele und da darf man ruhig mal kreativ werden. Hier mal eine Liste von den typischen Kanälen:

  • Suchmaschinen
    • Google
    • Bing
  • Social Media
    • Facebook
    • Pinterest
    • Twitter
    • Instagram
    • LinkedIn
  • Bezahlte Anzeigen
    • Facebook-Anzeigen
    • Google AdWords
  • Regionale Werbung
    • Flyer
    • Plakate
    • Anzeigen in Tageszeitungen

… um nur mal ein paar zu nennen. Im nächsten Schritt geht es dann darum, sich zu überlegen, auf welche Kanäle man sich fokussieren sollte. Diese Entscheidung sollte man nicht nur dem Bauchgefühl überlassen. Es ist zwar wichtig, sich mit den entsprechenden Kanälen anzufreunden und Spaß daran zu haben, sie zu nutzen. Aber was bringt es, wenn man die volle Energie in Facebook steckt, die Besucher von dort aber auf meinem Blog sofort wieder abspringen, wenn im Gegensatz dazu zum Beispiel die Besucher von LinkedIn viele Minuten lang auf meinem Blog bleiben, sich alles genau durchlesen und sich mehrere Artikel pro Sitzung anschauen? Eben. Also: Zahlen lesen! Du musst wissen, welche Kennzahlen dir die Qualität der Besucher aufzeigen, um davon abzuleiten, welcher Kanal Sinn ergibt. In meinem Blog-Booster-Video-Workshop gehe ich darauf genauer ein.

Als nächstes möchte man den Traffic über diese Kanäle erhöhen. Heißt, man muss wissen wie der Hase läuft. Wie hole ich das beste aus dem Kanal raus? Wie bekomme ich die größtmögliche Aufmerksamkeit zu einer überschaubaren Geld- oder/und Zeit-Investition? Ich kann hier natürlich nicht auf jeden einzelnen Kanal eingehen. Nimm einfach für dich mit, dass du dir so viel Wissen wir möglich über die entsprechenden Kanäle aneignest und dieses auch umsetzt!

Mein Lieblingskanal sind die Suchmaschinen. Denn dort bekommst du langfristig neue Besucher ohne täglich was dafür zu tun. Wenn du erstmal richtig aufgestellt bist und dein Blog ins rollen gekommen ist. Auf fast allen anderen Kanälen passiert genau gar nicht, wenn du nicht entweder Zeit investierst um etwas zu posten oder Geld ausgibst, um Anzeigen laufen zu lassen.

Suchmaschinenoptimierung für Blogs

Wie schreibe ich einen Blog richtig, damit er von den Suchmaschinen geliebt und auf der ersten Seite dargestellt wird? 

Die technische Seite ist nicht das komplizierte. Mit WordPress allein ist man schon mal sehr gut gerüstet. Das Yoast-Plugin hilft einem inhaltlich sogar spielerisch mit ein paar Tipps. Am wichtigsten ist der Fokus auf den Leser: Wir schreiben nicht für die Suchmaschinen, sondern für die Leser.

Zwei der wichtigsten Kennzahlen sind

1. Absprungrate

Wenn ein Besucher über einen der ganzen Kanäle auf deinen Blog-Artikel gekommen ist, ist es das Wichtigste, dass er nicht gleich wieder abspringt! Google bekommt das mit und wertet deinen Artikel schlecht. Es ist also wichtig, dass die Person, die auf deinem Artikel landet, dort auch genau das findet, was sie erwartet und sich den Artikel auch durchliest. Irgendwelche Tricksereien, nur um mehr Besucher auf die Seite zu bekommen, gehen also nach Hinten los, wenn sie auf deiner Seite merken, dass sie verarscht wurden oder irgendwie zu schlechtem Inhalt geködert wurden.

2. Besuchszeit

Je länger ein Besucher auf deiner Seite ist, desto besser. Auch das ist etwas, was Google mitbekommt. Tue also alles, um durch Mehrwert für den Leser, diesen so lange wie möglich auf deiner Seite zu halten. Baue Videos ein, schreib spannend, verlinke auf weiterführende Inhalte innerhalb deiner Seite, rege eine Konversation (über die Kommentar-Funktion) an usw.

Die Absicht des Besuchers

Um diese zwei Kennzahlen weiter zu optimieren, musst du deinen Besucher verstehen. Den “User Intent”. Was ist seine Absicht, wenn er einen Begriff sucht und dann auf deinen Blog-Artikel kommt? Als erstes musst du dir natürlich über diesen Suchbegriff im Klaren sein. Also WAS tippt diese Person bei Google ein, damit er zu dir kommt und bei dir die Lösung findet? Das ist dein “Keyword”.

Als nächstes musst du dich so gut wie möglich in diese Person rein denken und verstehen, wonach sie genau sucht. Also was dein Artikel beeinhalten muss, damit sie danach nicht weiter suchen muss, weil sie bei dir alles gefunden hat. Es kann helfen, selbst mal diesen Begriff zu googeln und die ersten Suchergebnisse durchzugehen und zu lesen. Diese Artikel scheinen irgendwas richtig zu machen, sonst wären sie nicht auf der ersten Seite. Diese können als Orientierungshilfe dienen.

Wenn das jetzt also optimal ist und jeder Besucher, der auf deinem Blog landet über 3 Minuten bleibt und weniger als die Hälfte direkt wieder abspringt, gehen wir einen Schritt weiter:

Klickrate in den Suchergebnissen

Wenn dein potentieller Leser bei Google etwas eingegeben hat, hat er auf der ersten Seite die Wahl zwischen 10 Suchergebnissen. Du solltest dort bereits auftauchen. Jetzt geht es darum, dass er DEIN Ergebnis anklicken soll und nicht die anderen. Denn auch das sieht Google wieder und wenn Google merkt, dass dein Suchergebnis nie angeklickt wird, das fliegst du da auch ganz schnell wieder raus. Diese Klickrate (Click-Through-Rate) gilt es also zu optimieren! Was dein potentieller Leser dort sieht, kannst du ganz einfach mit dem Yoast-Plugin bestimmen. Auch hier: Denk dich wieder in den Besucher rein, was ist das, womit du seine Aufmerksamkeit gewinnst?

Die Klickrate kannst du in der Google Search Console ablesen (wenn du dabei Hilfe brauchst, findest in diesem Workshop alles zu diesem Thema).

Wenn bis hierhin also alles optimiert ist, geht es an die “Off Page” Optimierung: Also alles was sich nicht AUF deinem Blog abspielt und dir nicht direkt in deiner Website optimieren kannst – also das Gegenteil von “On Page” Optimierung.

Backlinks

Wie kann ich Backlinks erhalten?

Wenn ein anderer Blogger deinen Artikel so geil findet, dass er aus einem seiner Artikel auf dich verlinkt, ist das ein Backlink. Google findet sowas richtig gut, weil es zeigt, dass dein Artikel irgendwie gut sein muss. Heißt: Dein Artikel klettert in den Suchergebnissen weiter nach oben. Aber wie bekomme ich einen anderen Blogger dazu auf mich zu verlinken? Relativ simpel: Schreib ihn an!

Das nennt man “Blogger Outreach” und ist die effizienteste, gesündeste und sauberste Methode um gute Backlinks zu kommen. Und es ist viel Arbeit. Aber wenn du willst, dass dein Blog erfolgreich ist und zu den Begriffen, die du dir überlegt hast, auf der ersten Seite der Suchergebnisse erscheinen soll, dann musst du diese Zeit investieren. Es bringt nichts, wenn dein Blog immer auf der zweiten Seite oder noch später auftaucht. Die meisten Menschen schauen sich die Suchergebnisse der zweiten Seite gar nicht erst an!

In meinem Blog-Booster-Online-Kurs gehe ich auf über 10 unterschiedliche Möglichkeiten ein, Themen zu finden um Blogger anzuschreiben und sie zu Fragen, ob sie einen verlinken würden. In das Thema an dieser Stelle tiefer einzusteigen, würde den Rahmen sprengen, daher nur einen als Beispiel:

Suche Blog-Artikel raus, die auf ähnliche Artikel wie deinen verlinken und schreibe den Autor an. Je nachdem wie es Sinn macht, könntest du ihm vorschlagen, auch auf deinen Artikel zu verlinken, weil dieser noch weitere Themen abdeckt, die von den anderen so nicht nicht besprochen wurden.

Wichtig ist beim Blogger Outreach: Dein Artikel muss richtig gut sein! Niemand wird auf schlechte Artikel verlinken. Das ist dann auch eine sehr gute Probe, um zu sehen, ob deine Artikel gut sind. Hier bekommst du endlich hartes, ehrliches Feedback. Wenn dich Niemand verlinken will, solltest du schleunigst zusehen, bessere Artikel zu schreiben.

Social Signals

Als letzten Punkt möchte ich noch auf Social Signals eingehen. Ob diese wirklich für SEO eine Rolle spielen, wird von vielen geleugnet. Dennoch sollte man alles dafür tun, diese zu bekommen, um mehr Leser zu bekommen. Social Signals sind im Grunde nichts anderes als Like, Shares und Kommenntare im Social Web. Also wenn du deinen Artikel bei Facebook postet, sollte er so viele Likes und Kommentare wie möglich erhalten und so viele Leute wie möglich sollten diesen teilen. Keine Frage, dass das dann für mehr Leser sorgt – einfach weil du die Aufmerksamkeit für deinen Artikel von viel mehr Menschen bekommst.

Gibt dir also Mühe, wenn du deinen Artikel im Social Web teilst. Schreib was spannendes dazu und reg eine Konversation an. Sorg dafür dass die Leute mit diesem Beitrag interagieren. Ja, du kannst dies natürlich auch mit bezahlten Anzeigen (bei fast allen Sozialen Netzwerken) fördern, ohne dass es zu sehr nach Werbung aussieht.

Messen und Optimieren

Die genannten Kennzahlen und Ziele wie Anzahl an Backlinks, Besuchern und Interaktionen solltest du regelmäßig prüfen um davon abzuleiten, ob dein Artikel noch weiter optimiert werden muss. Und natürlich solltest du verfolgen, wo dein Artikel in den Suchergebnissen steht um ihm ggf. noch mal einen kleinen Schups zu geben, damit er auf die erste Seite der Suchergebnisse rutscht oder sogar eine komplette Überarbeitung benötigt.

Du kannst dafür eine Excel-Liste oder ein Notizbuch nutzen. Ganz egal wie. Hauptsache machen. In meinen Workshops nutze ich eine von mir entwickelte Checkliste, mit der man spielerisch die Zahlen festhalten kann. Diese kann ich dir als Willkommens-Geschenk bereit stellen, wenn du dich in den E-Mail-Verteiler meiner Medienstrand Academy einträgst: Trag dich hier dafür ein!

Fazit

Verstehe deinen Leser und tue alles um ihm den besten Artikel zu präsentieren, den er in diesem Moment kriegen kann, dann machst du schon verdammt viel richtig. Gute Inhalte sind einfach das A und O. Bemerkbar macht es sich am stärksten, wenn du andere um Backlinks fragst. Da macht sich die Arbeit dann bezahlt, denn die richtigen Backlinks haben die größte Wirkung, um deinen Artikel auf die erste Seite der Suchmaschinen zu katapultieren und somit für einen großen Besuchersturm sorgen können. Wenn du vorher alle anderen hier genannten Punkte beachtet hast.

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